Wir ganz weit oben - Jauchenpass

Motorradtour nach Südtirol

Wir haben es wieder gemacht!

Meine Schwester Johanna und ich haben wieder eine Motorradtour nach Südtirol gemacht.
Als Ziel haben wir uns den Campingplatz Obstgarten gesetzt, da es uns dort 2017 so gut gefallen hat.

Start

Gestartet sind wir am Dienstag den 25. Juni 2019. Wir wollten am zweiten Tag den Obstgarten erreichen und für die erste Nacht spontan an dem Ort wo wir gerade sind nach einer Unterkunft schauen. Wie 2017 sind wir die Strecke in Deutschland über die Autobahn gefahren. Haben uns an einer Tankstelle eine Vignette für 5,30€ / 10 Tage gekauft. Mit einigen kurzen Pausen haben wir es bis nach Innsbruck geschafft. Dort haben wir nach einem Campingplatz geschaut und einen gefunden. Schön am See sogar. Der Aufenthalt war allerdings etwas teuer, mit 33,00€ die Nacht. Und einen extrem überteuerten Laden gab es dort auch, in dem wir unser Pesto für knapp fünf Euro gekauft haben. Geschlafen haben wir die erste Nacht im Zelt gut.

Zweiter Tag

Das Frühstück am nächsten Morgen haben wir ausgelassen, da wir schon früh wach waren und wir fahren wollten solange es noch kühl ist. Wir hatten das beste Wetter um die alte Brenner Strecke zu fahren. Gefrühstückt haben wir aber dann doch noch in einem kleinen Cafe im Brennerpass. Nachmittags haben wir dann auch den Campingplatz Obstgarten erreicht. Wir wurden herzlich empfangen und konnten unser Zelt wieder auf der Obstwiese aufbauen. Vorher waren wir aber erst duschen, da es so heiß war und wir ziemlich verschwitzt waren. Das Wasser im dort angelegten Naturteich hatte die genau richtige Temperatur. ? Später kamen noch zwei deutsche auf die Obstwiese. Sie sind mit dem Fahrrad unterwegs und kommen aus Augsburg.

Am Abend sind Johanna und ich dann noch auf ein Dorffest oberhalb des Campingplatzes gegangen. Zu unserer Überraschung war es ein typisch deutsches Fest, wie das Volksfest, nur ganz klein. Viele sind in Lederhosen und Hemd rumgelaufen, alle haben deutsch gesprochen, es lief deutsche Schlagermusik. Das Essen war allerdings etwas anders es gab z.b. keine Bratwurst sondern Brat mit Maisgrieß und Bohnen. Wir waren gar nicht so lange auf dem Fest, da wir müde waren. Der Abstieg hat eine ganze Weile gedauert, war aber schön.

Tag 3

Am nächsten Morgen haben wir Kaffee gemacht und anschließend zusammen gepackt. Es ging schließlich schon wieder Richtung Heimat. Auf dem Rückweg sind wir über Meran nach Sterzing den Jaufenpass gefahren. ?️ Die Strecke war auch wunderschön und geht über Höhen und Tiefen durch Wälder und Täler. Da Straßenverhältnisse sind allerdings nicht die Besten. Wir haben es bis nach Deutschland geschafft und haben auf einem Campingplatz direkt an der Grenze übernachtet. Wir waren auch wieder an einem See, nur dass das Wasser richtig kalt war. Wir sind trotzdem eine Runde schwimmen gegangen. Neben uns waren zwei Frauen aus Freiburg und Bietigheim. Sie haben mit Johanna Nummern ausgetauscht, da Johanna demnächst nach Freiburg zieht. Abends waren wir dann zum Abschluss noch Pizza essen. ?

Schöner Campingplatz am See

Schöner Campingplatz am See

Ab nach Hause

Am nächsten morgen ging es dann wieder nach Hause. Wir wollten allerdings nicht mehr über die Autobahn fahren und sind somit die komplette Strecke über Landstraße gefahren. Das hat uns ungefähr eine Stunde mehr gekostet. Zwischendrin haben wir eine Kaffeepause ☕ gemacht, da wir an einer gesperrten Straße nicht weiter kamen. Die Absperrung war direkt auf einer Anhöhe, was sehr unpraktisch war, wenn man schnell unterwegs ist. So wie ein LKW, der die Absperrung auch sehr spät bemerkte und heftig abbremsen musste. In dem Moment ist gerade ein Polizeiauto aus Richtung gesperrter Straße gekommen. Der LKW hat dann umgedreht und ich hab den Polizisten ?‍♂️ gefragt, wie wir den die Sperre umfahren können. Er meinte, wir können auch versuchen über die gesperrte Straße zu fahren, wenn wir angesprochen werden, sollen wir sagen, der Polizist hat es uns erlaubt ??

Wir sind dann aber den offiziellen Weg gefahren, da die Straße schon sehr kaputt aussah. Um ca. 14 Uhr waren wir dann Zuhause. Und es war wieder einmal richtig schön und wir hatten im Gegensatz zu 2017 so Glück mit dem Wetter ☀️

Möglicherweise hängt das ja irgendwie mit dem Klimawandel zusammen ?

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Dankbarkeit

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